Auswärtsfahrt nach Mainz

Stadtführung, Stadionabend und ein Spiel mit Nervenprobe

Vom 23. bis 26. April 2026 führte unsere Auswärtsfahrt nach Mainz. Los ging es am Donnerstag mit der Anreise. Wie bei solchen Fahrten üblich, war schon unterwegs schnell klar: Man trifft bekannte Gesichter wieder, kommt ins Gespräch, hilft sich gegenseitig und ist nach kurzer Zeit mitten drin im Rollwagerl-Reisemodus.

Am Freitag stand eine Stadtführung auf dem Programm. Mainz zeigte sich dabei von seiner interessanten Seite – mit Geschichte, kleinen Anekdoten und Eindrücken aus der Stadt. Für viele war das eine schöne Gelegenheit, nicht nur wegen des Fußballspiels unterwegs zu sein, sondern auch etwas vom Zielort mitzunehmen.

Der sportliche Höhepunkt folgte am Samstagabend in der MEWA ARENA: 1. FSV Mainz 05 gegen FC Bayern München. Und wer dabei war, bekam ein Spiel geboten, das man nicht so schnell vergisst.

Aus Bayern-Sicht begann der Abend allerdings alles andere als angenehm. Mainz spielte mutig, nutzte seine Chancen und führte zur Halbzeit mit 3:0. Nach Toren von Dominik Kohr, Paul Nebel und Sheraldo Becker war die Stimmung im Bayern-Block entsprechend angespannt. Da musste man erst einmal tief durchatmen.

Doch nach der Pause kam der FC Bayern zurück. Nicolas Jackson traf zum 1:3, Michael Olise verkürzte auf 2:3, Jamal Musiala erzielte den Ausgleich – und Harry Kane sorgte schließlich für den 4:3-Siegtreffer. Aus einem fast verlorenen Abend wurde am Ende doch noch ein Auswärtssieg, über den sicher noch lange gesprochen wird.

Für unsere Reisegruppe war das natürlich ein Wechselbad der Gefühle: erst Kopfschütteln, dann vorsichtige Hoffnung, dann immer mehr Lautstärke – und am Ende großer Jubel. Genau solche Spiele sind der Grund, warum man später noch weiß, wo man gesessen hat, mit wem man dort war und wie sich dieser eine Moment angefühlt hat.

Nach dem Spiel wurde der Abend bei Pizza fortgesetzt. Gesprächsstoff gab es genug: die schwache erste Halbzeit, die Aufholjagd, die Tore und natürlich die Frage, wie man so ein Spiel eigentlich noch drehen kann.

Am Sonntag hieß es dann wieder Abschied nehmen. Mit vielen Eindrücken aus Mainz, einer schönen Reise und einem denkwürdigen Fußballabend im Gepäck ging es zurück nach München.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diese Fahrt vorbereitet, begleitet und möglich gemacht haben.

Ohne diese Arbeit im Hintergrund wären solche Auswärtsfahrten nicht möglich.

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